ABLAUF

Verordnung & Finanzierung

Reha-Sport wird vom Arzt verordnet und von den Krankenkassen zeitbegrenzt als Pflicht-Leistung gefördert und bezuschusst. 

Der Leistungsumfang variiert mit der Schwere der Beeinträchtigung. Im Regelfall erfolgt die ärztliche Verordnung für die Absolvierung von 50 Übungsstunden á 45-60 Min. in höchstens 18 Monaten. Die ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit von Rehabilitationssport ist im Allgemeinen auf bis zu zwei, höchstens drei Übungsveranstaltungen je Woche erstreckt. 

Maßgeblich für eine angemessene Förderungsdauer sind die Verhältnisse des Einzelfalls. Rehabilitationssport soll in erster Linie in der Akutphase der Erkrankung „Hilfe zur Selbsthilfe“ bieten. Rehabilitationssport sind daher nicht als Dauerleistung angelegt, es sei denn, dies ist aus medizinischen Gründen im Einzelfall erforderlich.

Bei welchen Krankheiten kann Reha-Sport verordnet werden?

Schäden innerer Organe:
  • Schlaganfall, Diabetes, Bluthochdruck, Asthma, Adipositas oder Rheuma

Orthopädische Beschwerden
  • Schulterprobleme
    • Schultersteife, Rotatorenmanschetten-Ruptur, Impingement Syndrom
  • Hüft-, Knieprobleme
    • Gonarthrose, Zustand nach Einsatz Endoprothese des Kniegelenks, Knorpelschäden am Kniegelenk
  • Arthrose
  • Osteoporose
  • künstliche Gelenke
    • Coxarthrose, Zustand nach Implantation einer Endoprothese des Hüftgelenks,
    • Hüftdysplasie
  • Rückenprobleme & Wirbelsäulenbeschwerden
    • Hals-, Brust oder Lendenwirbel-Syndrom
    • Protrusion (Verschiebung der Bandscheiben)
  • Erkrankung der Gelenke & Bandapparate
    • Erkrankungen der Schulter (PHS),
    • Epicondylitis (Tennisarm)
Unfälle:
  • Zustand nach Bandverletzungen und Frakturen der Extremitäten
Generelle Krankheiten:
  • Übergewicht
  • Alle Erkrankungen, die innerhalb des täglichen Lebens & Alltags einschränken
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